Master Business Integration – Studiengang mit Zukunft

Immer mehr Unternehmen sind in der heutigen Zeit abhängig von einer effizienten, sinnvollen und optimierten Informationsverarbeitung, welche an ihre Gesamtabläufe angepasst werden muss. Dazu zählen vor allem der Handel, die Produktion und die Verwaltung. Das heißt, die Betriebe benötigen entsprechende Mitarbeiter, die zum einen über wirtschaftliche, aber auch informationstechnische Kenntnisse verfügen. Beides vereint der Weiterbildungsstudiengang Business Integration.

Business Integration studieren – die wichtigsten Fakten

Der Studiengang wird an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg angeboten und ist dort Teil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Studiert wird er berufsbegleitend und ist international ausgerichtet. Das heißt, die Credit Points, die du dort erhältst, dienen dem internationalen Vergleich deiner Leistungen. Insgesamt vier Semester beträgt die Studienzeit (Regelstudienzeit), welche in zehn Veranstaltungsblöcke à zwei Wochen unterteilt ist. Durch den berufsbegleitenden Schwerpunkt erfolgt die Ausrichtung des Lehrangebots flexibel. Dieses unterteilt sich in Vorlesungen, Übungen und Seminare, wobei die Schwerpunkte hier in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden. Das Studium beginnt immer mit dem Wintersemester. Nicht für alle Vorlesungsblöcke müssen die Studenten an der Universität Präsenz zeigen, bis zu drei davon können auch von zu Hause aus (Distance Learning) über das Extranet erarbeitet werden. Dabei handelt es sich um Computernetz, indem die Studierenden ihre Lehreinheiten multimedial erarbeiten können. Nach der Absolvierung des Studiums erhältst du den “Master of Business Administration” (MBA), welcher international aberkannt und bekannt ist.

Für wen ist der Master Business Integration geeignet?
Das Studienangebot ist auf Hochschulabsolventen aus folgenden Studiengängen zugeschnitten:

  • Wirtschaftsingenieurwesen,
  • Betriebswirtschaft oder
  • Wirtschaftsinformatik.

Zudem sollten die Bewerber eine dreijährige Berufspraxis besitzen. Studierenden aus dem Ausland steht der Studiengang ebenfalls offen. Im Jahr werden circa 30 Studenten aufgenommen, welche von einem Unternehmen explizit für den Master empfohlen werden müssen. Neben einem gängigen Bewerbungsverfahren gibt es auch ein persönliches Auswahlgespräch. Hier wird geprüft, ob durch die berufliche Tätigkeit genügend Kenntnisse für das Aufbaustudium vorliegen. Wichtig sind zudem sehr gute Kenntnisse in der englischen Sprache.

Ausländische Kooperationen und praxisnahe Vorlesungen
Im Studiengang Master of Business Integration haben die Studierenden die einmalige Möglichkeit eine Blockveranstaltung bei einer Partner-Universität in den Vereinigten Staaten zu absolvieren. Allgemein ist der Hochschule die Kooperation mit anderen Universitäten aus Deutschland und auch aus dem Ausland sehr wichtig. Selbiges gilt auch für Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Für einzelne Lehrveranstaltungen werden Dozenten aus der Wirtschaft eingeladen, sodass stets die neusten Erkenntnisse aus der Praxis und auch Forschung mit einfließen. Zentrale Aufgabe ist es weg davon zukommen, betriebswirtschaftliche Themen nur theoretisch vermitteln, sondern ein kombiniertes Verständnis der Materie zu entwickeln. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Auswirkungen der Globalisierung, Projektmanagement oder Führung und Kommunikation. Für einen besseren Einblick in die Studieninhalte ist im Folgenden eine Kurzfassung der Modulauswahl aufgeführt.

Modul: Auswirkungen der Globalisierung

Die Globalisierung ist auf dem Vormarsch, die nationalen Volkswirtschaften und der wirtschaftliche Kontakt wird immer intensiver. In diesem Bereich nehmen Techniken der Informationsübertragung und Kommunikation immer mehr Raum ein. Zudem sind Dienstleistungsbereiche einem immer höheren Wettbewerb ausgesetzt, umso wichtiger ist es für Unternehmen, dass sie über ausreichend Kenntnisse über die Auswirkungen der Globalisierung verfügen. Das heißt, unternehmerisches Handeln ist heute mit Wissen über die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und deren Konsequenzen verbunden.

Modul: Projektmanagement

Gutes und professionelles Projektmanagement sind heute mehr gefragt denn je. Kenntnisse über die Werkzeuge und Methoden der Beratungsstellen für die Software und Entwicklung sind ausschlaggebend, um die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. In diesem Modul erhalten die Studierenden Einblick in die zwei zentralen Grundformen, der Standardsoftwareeinführung und die Reorganisationsprojekte. Diese werden praxisnah am Beispiel von Fallstudien und weitere Methoden verdeutlicht.

Modul: Führung und Kommunikation

Die erfolgreiche Führung von Projekten und Unternehmen ist heute unabdingbar. Diese basiert vor allem auf der Fähigkeit, Informationen rasch und genau weiterzuleiten beziehungsweise zu erhalten und diese dann korrekt zu analysieren. Dazu benötigt es den Einsatz von unterschiedlichen Informations- und Kommunikationsinstrumenten. Im Studium werden den Teilnehmern verschiedene Ansätze sowie deren Potenziale und Voraussetzungen nähergebracht. Das geschieht anhand von konkreten Vorgehensszenarien, die den Aufbau und die Einführungen dieser Werkzeuge erarbeiten.

Für jeden durchlaufenen Zyklus der Lehrveranstaltungen erhält der Student am Ende eine Zusammenfassung und gegebenenfalls auch Aktualisierung der Themenschwerpunkte. Diese Zusammenfassung ist die Grundlage für eine nachfolgende schriftliche Prüfung zur Abschließung des Moduls.

Nach dem Studium

Das Weiterbildungsstudium Master of Business Integration richtet sich hauptsächlich an Personen, die Kompetenzträger oder Projektleiter in Fachabteilungen oder Reorganisationsmaßnahamen werden wollen. Auch für zukünftige Mitarbeiter von verschiedenen Beratungsunternehmen oder Softwarehäusern ist die Weiterbildung passend. Mitarbeiter oder Führungskräfte von IT- oder Organisationsabteilungen sind ebenfalls die Zielgruppe.

Besonderheiten

In seinem Studienverlauf hat jeder Student Anspruch auf Betreuung durch einen Professor/in, einen Dozent/in, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter/in oder einen anderen Lehrbeauftragten/in der Hochschule. Hier erhält der Student Hilfe bei der Erstellung seines Studienplans, kann sich zu Studieninhalten und dem Studienablauf beraten lassen sowie Absprachen über Studienarbeiten und wissenschaftlichen Arbeiten treffen. Grundlegend erstellt der Student aber seinen Studienplan selbst nach seinem Ermessen und seinen Interessen. Er bedarf vorher aber der Genehmigung der Studienkommission.

Der Weiterbildungsstudiengang Master of Business Integration erhebt Studiengebühren. Die genaue Höhe der Gebühren findest du in der Hochschulgebührenverordnung der Universität.

Wirtschaftswissenschaften – Diese Unis sind die besten

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften ist für viele eine attraktive Möglichkeit, eine international ausgelegte und praxisnahe Ausbildung zu absolvieren. Je nach Abschluss bieten sich für den Absoluten großartige Zukunftsperspektiven und Karrierechancen an. Der folgende Artikel stellt eine Auswahl der besten Universitäten im Bereich des Studiums der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland vor.

Die ultimativen Top-Unis für Wirtschaftswissenschaften in Deutschland

Universität Ulm

Diese Uni ist die Anlaufstelle, wenn du nach deiner Ausbildung eine internationale Karriere beginnen möchtest. Internationalität wird an dieser Uni groß geschrieben. Daher bietet sie dir eine Sprachausbildung in verschiedenen Sprachen an. Außerdem bietet sie dir die Chance für einen mehrsprachigen Doppelabschluss. Schwerpunkte setzt die Universität auf Natur- und Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Medizin und Informatik. Die Uni Ulm zählt mit etwa 10000 Studenten zu den eher kleineren Universitäten, was einen weiteren Vorteil bietet. Im Fachgebiet der Wissenschaften kannst du den Bachelor machen, im Masterstudium kannst du dich dann auf Nachhaltige Unternehmensführung, Innovations- und Wissenschaftsmanagement oder auf Finance spezialisieren.

Elite-Universität Konstanz

Sie zählt mittlerweile zu den besten der Welt. Die Uni Konstanz ist die südlichste Universität Deutschlands, und liegt direkt am Bodensee an der Grenze zur Schweiz. An dieser Universität findet ein internationaler wissenschaftlicher Austausch statt. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften bietet sie dir die Studiengänge der Mathematischen Finanzökonomie, Wirtschaftspädagogik, Political Economy, Politik- und Verwaltungswissenschaften und vieles mehr an.

Technische Universität Dresden

Die TU Dresden ist mit etwa 37000 Studierenden die größte Universität des Bundeslandes Sachsen und die größte technische Universität Deutschlands. Wenn du an einer Uni studieren willst, die eines der größten Fächerspektren aufweist, dann ist Dresden für dich die Uni der Wahl. Du findest dort beste Studienmöglichkeiten im Bereich der Ingenieurwissenschaften, der Naturwissenschaften und Mathematik, sowie der Medizin und Geisteswissenschaften.

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die sogenannte Lichterstadt und Stadt der Wissenschaften 2008 ist eher ländlich geprägt, du findest hier also viel Ruhe für deine Ausbildung. Wenn du an einer der traditionsreichsten Universitäten studieren möchtest, und an der größten Hochschule in Thüringen, dann ist die Universität in Jena genau das Richtige für dich. Die Schwerpunkte im Bereich der Wirtschaftswissenschaften liegen in den Fächern Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik und BWL, Mathematik und Physik.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit etwa 40000 Studierenden ist die Uni Erlangen, mit einer Zweigstellen in Nürnberg, die zweitgrößte Universität Bayerns. Das Motto “Wissen ist Bewegung” zielt auf die Schaffung von Wissen für eine verantwortungsbewusste Gestaltung der Zukunft hin. Diese Uni ist top in der Forschung und möchte die Verbesserung der Lebensbedingungen zukünftiger Generationen durch Wissen und Forschung fördern.

Universität Osnabrück

Die charmante, junge und moderne Uni Osnabrück ist mit rund 12500 Studierenden eher eine mittelgroße Hochschule. Verschiedene interdisziplinäre Institute und unterschiedliche Forschungsdisziplinen arbeiten auf verschiedenen Ebenen zusammen. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik werden zahlreiche Schwerpunkte gesetzt. Willst du lieber im Grünen lernen, kannst du dies dort im Botanischen Garten tun.

Bergische Universität Wuppertal

Du suchst eine einzigartige und aktive Uni? Dann schau dir die Bergische Universität Wuppertal einmal genauer an. Das Fächerspektrum ist interdisziplinär angelegt. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erwartet dich beispielsweise Verkehrswirtschaftsingeneurwesen, Gesundheitsökonomie und Management im Bachelor und Europäistik im Master sowie noch vieles mehr.

Jacobs University Bremen

Du möchtest ein Studium mit einem international anerkannten Abschluss? Dann ist die Privatuniversität Bremen die richtige Adresse für dich! Diese Elite-Uni bietet dir beste Startbedingungen für einen Job in der großen weiten Welt. Du hast dort ein praxisorientiertes Studium sowie beste Einstiegsmöglichkeiten in die Berufswelt. Einreichen musst du vorhin allerdings eine Bewerbung, ein Empfehlungsschreiben, einen Eignungstest und einen TOEFL-Nachweis. Die Vorlesungen und Seminare sind alle in englischer Sprache. Das Studium selbst ist auf Internationalität ausgerichtet.

Universität Mannheim

Diese Universität ist für seine interdisziplinären Angebote bekannt und bietet insgesamt 8 englischsprachige Masterstudiengänge, beispielsweise in Business Informatics, Economics, Master in Data Science, Master in Management und vieles mehr. Erstklassige Bachelor-, Master-, und Promotionsprogramme werden angeboten.

Universität Stuttgart

Die Vision dieser Uni lautet:”Intelligente Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft.” Die Fakultät zeichnet sich durch einen hohen Grad an Interdisziplinarität in Lehre und Forschung aus. Die Universität arbeitet mit nationalen und internationalen Partner zusammen. Diese Uni ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert!

Die Universität Köln

Die Kernwerte der Fakultät sind Integrität und Respekt für andere, Verpflichtung zu hoher Qualität, Leidenschaft und Innovationsgeist. Möchtest du mit exzellenten Forschern und Organisationen zusammenarbeiten, um relevantes Wissen auszutauschen, dann bist du auf der Uni Köln genau richtig. Die WiSo-Köln gehört zu den führenden akademischen Institutionen in den Wirtschaftswissenschaften. Du findest hier beste Voraussetzungen für spätere Führungsaufgaben. Die Fakultät legt großen Wert auf die Wirkung ihrer Aktivitäten auf die Welt. Willst du zukunftsorientiert arbeiten und durch die Forschungen an einern positive Wirkung auf die Welt mitarbeiten, dann bist du genau richtig im Team der Uni Köln.

Ludwig-Maximilian-Universität München

Diese Universität gehört zu den führenden Universitäten in Europa. Sie hat eine über 500-jährige Tradition. Als absolute Spitzenuniversität kooperiert sie wissenschaftlich auf allen Ebenen von Studium, Forschung und Verwaltung mit internationalen Partnern weltweit. Möchtest du zu einem Top internationalen Netzwerk gehören, dann schau dir die Uni in München genauer an.

Frankfurt School of Fiance and Management

Diese private Hochschule ist ebenso wegweisend in der Forschung. Du hast die Wahl zwischen Bachelor-, Master-, und Promotionsprogrammen. Starten kannst du beispielsweise mit einem Bachelor in Finance oder Business Administration, anschließend ein Master aus dem vielfältigen Angebot. Eine praxisnahe Ausbildung bereitet dich darauf vor, die Karriereleiter nach oben klettern zu können. Auch einen Auslandsaufenthalt in einer der 100 Partnerhochschulen ist eine interessante Erfahrung, die du unbedingt wahrnehmen solltest.

Soll ich mich in einer Fachschaft engagieren?

Die Fachschaft ist die Stimme der Studierenden, sie ist Ansprechpartner für Studenten, wenn es Fragen, Probleme und Sorgen rund ums Studium gibt. So gut es geht, setzt sie sich für die Meinungen und Belange der Studierenden ein und hilft, wo es möglich ist. Doch was macht die Fachschaft eigentlich genau und wer kann sich hier engagieren?

Was ist eine Fachschaft?

Die Fachschaft ist erst mal nichts weiter, als alle immatrikulierten Studenten eines Fachs beziehungsweise eines Fachbereichs. So gibt es zum Beispiel eine Fachschaft für Mathematik, Germanistik oder Psychologie. Die Vorsitzenden dieser Fachschaft, ebenfalls Studierende, bilden den Fachschaftsrat oder auch die Fachschaftsvertretung. Oftmals wird dieser Rat oder diese Vertretung der Einfachheit halber als Fachschaft bezeichnet, was aber eigentlich nicht richtig ist. Der Fachschaftsrat besteht aus Studierenden derselben Fachschaft, die sich freiwillig dafür zur Verfügung stellen möchten. Im Semester wird der Rat in einer Vollversammlung gewählt und vertritt die Studenten für die zwei folgenden Semester. In den Vollversammlungen geht es um inhaltliche und finanzielle Themen, über die der Fachschaftsrat Rechenschaft ablegt sowie um Pläne und Fragen rund um das neue Semester. Für Manches benötigt es auch eine Abstimmung unter den Studenten, zum Beispiel, wenn Anträge oder ähnliches gestellt werden möchten. Die Fachschaft mitsamt Fachschaftsrat ist ein wichtiger Part für alle Studierenden, aus diesem Grund ist es auch dein Recht, an den Vollversammlungen teilzunehmen. Meist werden die Termine dafür schon sehr zeitig geplant und es finden dann auch keine Vorlesungen oder Seminare statt.

Mit welchen Anliegen kannst du dich an die Fachschaft wenden?

In der Regel gibt es eine wöchentliche Sprechstunde für Studierende, die in den jeweiligen Fachschaftsräumen stattfindet. Zudem vertreten dich die Vorsitzenden in den Gremien und bei allen Angelegenheiten, welche die Hochschule oder die Fakultät betreffen. Gesetzt den Fall, du fühlst dich in einer Prüfungsleistung ungerecht benotet, dann kannst du dich an die Fachschaft wenden und um Unterstützung bitten. Bei Fragen zur Prüfungsordnung findest du dort ebenfalls kompetente Ansprechpartner, da die Fachschaftsvertreter auch mit im Prüfungsausschuss sitzen. Ein wichtiger Teil des Fachschaftsrats ist auch die Erstsemester-Organisation. Hier werden die Einführungstage und Organisationsveranstaltungen sowie die komplette “Ersti-Woche” geplant. Möchtest du später Einsicht in die Altklausuren erhalten, um mit diesen zu lernen, kannst du das ebenfalls bei der Fachschaft anfragen. Hier werden die Klausuren der vergangenen Semester sorgfältig archiviert.

Es lohnt sich dabei zu sein

Die Mitglieder des Fachschaftsrats gehen dieser Tätigkeit ehrenamtlich nach. Nun fragst du dich bestimmt, warum man sich dies freiwillig antun sollte. Schließlich hat jeder mit seinem Studium genug zu tun. Nun, hier verhält es sich, wie mit anderen Ehrenämtern auch. Die Mitglieder haben Interesse und Freude an den vielseitigen Aufgaben, die auf sie zukommen und möchten sich einfach gerne engagieren. Das Hineinblicken in verschiedene Gremien und der Kontakt zu den Mitarbeitern der Hochschule sind für viele auch sehr spannend. Natürlich geht es auch darum anderen, in diesem Fall den Kommilitonen, zu helfen und ihnen eine Stimme zu geben. Das ist durchaus eine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe. Zudem lernst du unheimlich viel, wenn du im Fachschaftsrat sitzt. Du wirst Experte für die Prüfungsordnung, das hilft dir auch in deiner Rolle als Student weiter. Neben dem bist du mit in Ausschüssen und Gremien dabei und das, was alles so für Studenten im Hintergrund abläuft, wird für dich transparenter und verständlicher. Vielleicht bist du auch ein Mensch, der lieber selbst oder zumindest mitentscheidet und die Dinge nicht so gerne über sich ergehen lässt. In der Fachschaft hast du die Chance in der ersten Reihe dabei zu sein, wenn es um das Leben und die Regeln an eurer Universität geht. In den Gremien sind auch Professoren und Dozenten deiner Hochschule vertreten. Hier bekommst du die Chance, diese auch mal außerhalb des Hörsaals kennenzulernen. Nicht zuletzt, wirst du im Fachschaftsrat auch einiges lernen, was dich in deiner persönlichen Entwicklung und im späteren Berufsleben weiterbringen kann. Allein schon, dass ihr hier n einem Team arbeitet, euch aufeinander verlassen und organisieren müsst, stimmt euch sehr gut auf das spätere Arbeitsleben ein.

Wie komme ich in die Fachschaft?

An den meisten Universitäten treffen sich die Fachschaften einmal in der Woche in der Vorlesungszeit. Dort wird alles besprochen, was aktuell gerade ansteht. Die Sitzungen sind offen und für jeden, der in der passenden Fachschaft studiert zugänglich. Am besten besuchst du einfach mal solch eine Sitzung und siehst dir das Ganze an, vielleicht kommst du auch gleich mit einem Anliegen, was du dort vortragen möchtest. Wie oft, wann und wo sich die Fachschaft trifft, kannst du der Homepage deiner Uni entnehmen, die meisten Fachschaften haben auch selbst eine Website oder eine Facebookseite. Zudem stellt sich die Fachschaft im ersten Semester vor und übermittelt allen Studierenden ihre Kontaktdaten. Auch über die Sprechstunde erfährst du dort Näheres. In der Regel freuen sich die Fachschaften immer über neue Mitglieder, es nimmt dir aber auch keiner übel, wenn das Ganze doch nichts für dich ist oder du es zeitlich einfach nicht schaffst.

Tipp: Die Arbeit in der Fachschaft kann mitunter mehrere Stunden in der Woche in Anspruch nehmen. Damit dir durch das freiwillige Engagement am Ende kein Nachteil entsteht, gibt es für die Mitglieder die Option, einen Antrag auf BAföG-Verlängerung für zwei Semester zu stellen.

Die Fachschaften suchen Mitglieder

Viele Unis haben Probleme, neue engagierte Mitglieder für ihre Fachschaftsräte zu finden. Das ist auch nicht verwunderlich, wer neben dem Studium noch arbeiten gehen muss, wird dafür kaum Zeit haben. Allein die Arbeitsbelastung im Studium ist oftmals schon so hoch, das kaum noch Kapazitäten bleiben. Doch gerade hier liegt der eigentliche Grund, sich zu engagieren. Wenn du der Meinung bist, dass es jedes Semester aufs Neue zu viel Stoff ist, der in zu wenige Semesterwochenstunden gequetscht wird, dann ist dort der richtige Ort, um dies loszuwerden. Die meisten ärgern sich zwar darüber, nehmen es aber einfach hin, weil es von “oben” kommt. Viel zu selten versuchen Studenten ihre Belange durchzusetzen. Nutze also ruhig die Möglichkeit, dich einzubringen. Nur die Studenten selbst können wissen, was sie brauchen und was wirklich funktioniert. Warum sollen irgendwelche “Schlipsträger” allein über die Studien- und Prüfungsordnungen entscheiden, wenn sie doch gar nicht mehr studieren. Hier die Fäden mit in der Hand zu halten, ist das gute Recht der Studierenden, was nur leider viel zu wenig in Anspruch genommen wird.

Studienplatz schon sicher? So bewirbst Du Dich richtig!

Abitur in der Tasche, ab zum Traumstudium? Wer sein Ziel kennt, hat den ersten Schritt zu seinem Studium bereits geschafft. Aber wie findest Du den Weg dorthin? Wie Du die Hürden bei der Bewerbung meisterst und welche Stolpersteine Du umgehen kannst, erfährst Du hier.

1. Wann bewerbe ich mich?

Der Richtige Zeitpunkt für Deine Bewerbung hängt von Deiner Fächerwahl und Deiner Studienform ab. Du hast die Möglichkeit, an einer Universität, einer staatlichen Fachhochschule oder einer pädagogischen Hochschule zu studieren. Dein Studium kann auch in dualer Form an einer dualen Hochschule und einer Ausbildungsstelle (Praxispartner) stattfinden. Außerdem unterscheidet man zwischen zulassungsbeschränkten und zulassungsfreien Studiengängen.

Für zulassungsbeschränkte Studiengänge (z.B. Medizin oder Psychologie) gelten allgemein folgende Daten:

  • 15. Juli (Wintersemester)
  • 15. Januar (Sommersemester)

Bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge haben oft den 31. Mai als Stichtag für das Wintersemester. Bei zulassungsfreien Studiengängen ist eine spätere Bewerbung möglich. Die gültigen Fristen findest Du auch auf den Homepages der Universitäten. Die Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge liegen in der Regel früher.

Vorsicht ist bei den Studiengängen Sport, Kunst, Musik und Gestaltung geboten!

Die Sporteignungsprüfung hat von Universität zu Universität unterschiedliche Fristen, die Zeiträume liegen meist Anfang Mai für das Wintersemester. Bei den künstlerischen Fächern ist jeweils mit einer Aufnahmeprüfung zu rechnen. Bei diesen Fächern sind eine Bewerbermappe bzw. Tonaufnahme obligatorisch. Für sie gelten darum ebenfalls frühere Bewerbungsfristen.

Für ein duales Studium bewirbst Du Dich nicht bei der Hochschule, sondern bei Deinem Praxispartner. Die Bewerbungsfristen liegen hier häufig ein Jahr im Voraus. Auf den Homepages der dualen Hochschulen findest Du Listen mit Praxispartnern und deren jeweilige Bewerbungsfristen. Auch bei den Homepages der Praxispartner werden die jeweiligen Fristen zu finden sein.

In jedem Fall gilt der Rat: Erkundige Dich rechtzeitig, also mindestens ein Jahr im Voraus, welche Fristen für die Standorte und Studiengänge gelten, für die Du Dich interessierst.

2. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Ein Studium kommt für Dich in Frage, wenn Du eine allgemeine Hochschulreife (Abitur), eine fachgebundene Hochschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss besitzt. Besitzt Du eine fachgebundene Hochschulreife, sollest Du Dich vorab informieren, ob Du hiermit die Voraussetzungen für Deinen gewünschten Studiengang erfüllst. Informationen findest Du auf den Homepages der Universitäten und Fachhochschulen oder über deren telefonische Studienberatung. Solltest Du ein Abitur besitzen, sind die weiteren Voraussetzungen studiengangs- und -formabhängig.

Vielleicht hast Du bereits vom N.C., dem “Numerus Clausus” gehört. Dieser liegt bei zulassungsbeschränkten Studiengängen vor. Bei diesen Studiengängen sind nicht so viele Studienplätze frei sind wie Bewerbungen eingehen.

Hierbei ist unter anderem das Verhältnis vom Vorjahr ausschlaggebend. Damit gibt es auch Studiengänge, die in einem Jahr noch zulassungsfrei waren, im nächsten Jahr auf Grund der hohen Bewerberzahl allerdings zulassungsbeschränkt sind. Natürlich kann auch das Gegenteil vorkommen. Dein N.C. ist dabei nicht nur von Deiner Abschlussnote abhängig. Es werden auch Faktoren wie bestimmte Einzelnoten, Studierfähigkeitstest, Auswahlgespräche, Essays, Motivationsschreiben, Praktika, Berufserfahrung und Freiwilligendienste mit eingerechnet. Diese ergeben Deine Verfahrensnote, die mit dem N.C. abgeglichen wird. Welche Faktoren für den Studiengang gelten, für den Du Dich interessierst, erfährst Du auf den jeweiligen Homepages der Universitäten und Hochschulen.

Für zulassungsfreie Studiengänge hingegen musst Du Dich lediglich mit den geforderten Unterlagen einschreiben. Dies gilt allerdings nur, wenn Du Dich für ein Erststudium bewirbst. Für ein Zweitstudium kommen je nach Bundesland höhere Gebühren oder ein gesondertes Bewerbungsverfahren auf Dich zu. Zumeist gilt, dass nur ein geringer Prozentsatz der Studienplätze für Studenten eines Zweitstudiums reserviert sind. Erkundige Dich am besten auch hier direkt bei den jeweiligen Universitäten, Hochschulen oder Bildungsministerien.

Für das duale Studium gelten hingegen andere Voraussetzungsbedingungen, die je nach Praxispartner variieren können. Sollte Dein Bewerbungsschreiben Dich einen Schritt vorangebracht haben, gibt es zwei Möglichkeiten, wie es von da ab weitergeht. Die eine Möglichkeit ist die, dass Du nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch den Studienplatz erhältst. Die andere Möglichkeit ist, dass ein langer Tag in einem Assessment-Center (mehr dazu in Punkt 4) auf Dich wartet. Eventuell ist ein absolviertes FSJ notwendig.

3. Welche Dokumente brauche ich unbedingt?

Beim dualen Studiengang benötigst Du zunächst Dein Bewerbungsschreiben, Dein Lebenslauf und Deine Zeugnisse. Besitzt Du bereits Abschlüsse, Arbeitszeugnisse oder relevante Fortbildungen, solltest Du diese ebenfalls vorlegen.

Für ein Studium an einer Universität oder Hochschule benötigst Du folgende Unterlagen:
Deine Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abiturzeugnis), einen Nachweis Deiner Krankenversicherung, geforderte Sprachnachweise (wenn nicht bereits im Zeugnis enthalten), Deinen Personalausweis und Deine Geburtsurkunde.

Wichtig: Schicke nie Originale, sondern stets (beglaubigte) Kopien!

In künstlerischen Fächern benötigst Du zusätzlich eine Mappe mit einer Auswahl an Werken von Dir. Solltest Du im Vorfeld einen Studierfähigkeitstest abgelegt haben, musst Du die Bescheinigung über Dein Bestehen hinzufügen. Auch die Zulassung bezüglich Deines N.C. solltest Du beifügen, wenn gefordert.

4. Wie funktioniert das Zulassungsverfahren?

Bei zulassungsfreien Studiengängen musst Du Dich lediglich einschreiben. Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen wird wie beschrieben zunächst dein N.C. ermittelt. Sollten noch immer mehr Bewerber als Studienplätze übrig sein, entscheidet das Los. Durch sogenannte Wartesemester oder Praktika kannst Du Deinen N.C aufbessern bzw. im nächsten Verfahren eine Bevorzugung gegenüber Erstbewerbern erhalten.

Bei einem dualen Studium regelt Dein Praxispartner alles weitere. Solltest Du davor den Tag beim Assessment-Center bestehen müssen, erwartet Dich Folgendes:

Beim Assessment-Center geht es um die Auswahl bei einer hohen Bewerberzahl. In der Regel beinhalten diese Tage vier Phasen. Am Vormittag ist mit etwa 30 – 50 Mitbewerben zu rechnen. In dieser Phase musst Du verschiedene Leistungstests in den Bereichen Allgemeinbildung, Mathematik, Logik, räumliches Vorstellungsvermögen und Deutsch absolvieren. Diese Tests finden auf Zeit und unter Beobachtung statt und sind selten darauf angelegt, vollständig bearbeitet zu werden. Dies dient dazu, herauszufinden, wie Du unter Zeitdruck arbeitest und ob Du zu Leichtsinnsfehlern neigst. Ein Mittagessen mit den Betreuern ist die zweite Phase. Hier wird auf Deine Social Skills geachtet. In der Zeit werden auch die Tests korrigiert. Nach dem Mittagessen wird die Hälfte der Bewerber verabschiedet. Es folgt eine Phase, in der Deine Präsentations- und Teamfähigkeit geprüft werden. Hierzu wird Dir ein Thema für eine Präsentation vorgegeben, die Du vor Ort vorbereitest, oder eine Gruppenarbeit initiiert. Im Anschluss werden zwei bis fünf Bewerber zu persönlichen Vorstellungsgesprächen eingeladen, zu denen im besten Fall auch Du gehörst!

Was kostet ein Studium

Wenn du studieren möchtest, brauchst du bekanntermaßen Geld. Aber wie viel überhaupt? Und für was?

Zum einen gibt es die Semesterbeiträge. Sie belaufen sich, je nach Hochschule, auf 100 bis 300 Euro. Dazu kommt noch das Lernmaterial, wie zum Beispiel einen Laptop oder Büromaterialien. Auch die Lebenserhaltungskosten musst du miteinberechnen, wenn du ein Studium in Betracht ziehst.

Die Semesterbeiträge

Mit den Semesterbeiträgen zahlst du unter anderem die Immatrikulations- und Rückmeldegebühr. Auch wird ein gewisser Betrag für das jeweilige Studierendenwerk mit einberechnet. Du kannst mit diesem Beitrag auch dein Semesterticket bezahlen. Es wird in die Semesterbeiträge einberechnet. Natürlich musst du dies nicht mitnehmen. Das Ticket kann von den Semesterbeiträgen abgezogen werden. Dadurch verringern sich deine Beiträge erheblich.

Lernmaterial

Zum Studieren brauchst du einen Computer. Das kann ein Rechner mit Bildschirm sein. Oder du holst dir einen Laptop, was heutzutage deutlich sinniger ist. Diese sind zwar praktisch, aber auch recht teuer. Einen Laptop kannst du einfach zum Arbeiten mit in die Universität nehmen. Die Kosten liegen jedoch hier bei circa 200 – 300 Euro, wenn man in der unteren Preisklasse sucht.

Außerdem brauchst du ein vernünftiges Textverarbeitungsprogramm. Die Kosten hierfür können stark variieren. Du kannst natürlich ein günstiges Programm nehmen. Es empfiehlt sich allerdings, dazu noch ein Anti-Viren-Programm zu kaufen. Schließlich wirst du einen Großteil deiner Arbeit auf deinem Laptop haben.

Auch weitere Programme sollten auf deinem Laptop installiert sein, unter anderem Power Point und eventuell Excel.

Ein Drucker sollte in deinem Haushalt auch nicht fehlen. Du kannst natürlich auch Büchereien und Copyshops nutzen. Auf Dauer wird sich ein eigener Drucker jedoch als sinnig erweisen.

Neben den elektronischen Geräten sind Büroartikel unumgänglich. Collegeblocks, Kugelschreiber und Textmarker sind unerlässlich für dein Studium.

Lebenserhaltungskosten

Wenn du studieren möchtest, solltest du dir überlegen, wo du wohnen möchtest. Wenn deine Universität in einer anderen Stadt befindlich ist, ist ein Umzug manchmal unumgänglich. Behalte jedoch deine Kosten im Auge. Neben der Miete musst du in der Lage sein, die Nebenkosten zahlen zu können. Außerdem kommen zusätzliche Kosten, wie ein Internetanschluss und Versicherungen dazu. Das alles sollte dir klar sein, bevor du dich für einen Auszug entscheidest. Solange du bei deinen Eltern wohnen kannst, solltest du diese Möglichkeit nutzen. Auch wenn du einen Abschlag an sie zahlen musst. Das Elternhaus wird mit Sicherheit die kostengünstigere Alternative bleiben.

Finanzielle Vor- & Nachteile von WG’s, einer eigenen Wohnung und dem Elternhaus

Das Wohnen im Elternhaus bietet dir natürlich diverse Vorteile. Du musst keine Miete zahlen. Eventuell einen Abschlag an deine Eltern, aber dir entfallen die Nebenkosten. Auch ein Internetanschluss ist in den meisten Haushalten mittlerweile verfügbar. Allerdings bleibt dir dann nicht anderes übrig, als zu deiner Universität zu pendeln. Es entstehen also Fahrtkosten. Diese kannst du aber mit dem Semesterticket ersparen. Der Semesterbeitrag wird dann zwar höher, jedoch muss dieser nur einmal pro Semester gezahlt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du nur dein Zimmer hast. Du musst nicht den Haushalt für eine gesamte Wohnung erledigen. Ebenso musst du auch die Reiniger und Putzmittel nicht besorgen. Hier sparst du also auch etwas Geld.

Bei Nahrungsmitteln verhält es sich ähnlich. Vieles wird in deinem Elternhaus vermutlich von deinen Eltern übernommen. Du musst deine Lebensmittel nicht gänzlich selbst einkaufen.

Finanzielle Nachteile bietet das Leben im Elternhaus nicht. Bis auf einen eventuellen Abschlag kannst du frei über dein Geld verfügen.

Eine WG bietet gegenüber einer eigenen Wohnung den Vorteil, dass sie günstiger ist. Die Miete wird unter mehreren Parteien aufgeteilt. Damit wird sie für alle niedriger.

Bei Reinigungsmitteln wirst du deinen Teil beisteuern müssen. In einer Wohngemeinschaft wird alles unter den Parteien geteilt. Also fallen sowohl die Kosten für Reiniger als auch das Putzen damit unter anderem auf dich zurück. Du musst dich also nicht nur mit der Ordnung der anderen anfreunden. Das Finanzieren von Reinigern fällt nun auch in deinen Aufgabenbereich.

Bei Lebensmitteln ist es je nach Wohngemeinschaft unterschiedlich. Es kann eine Haushaltskasse geben, von der ihr gemeinsam einkauft. Aber es ist auch möglich, dass du deine Lebensmittel allein einkaufen musst. Auch hier fallen in jedem Fall Kosten für dich an.

Sollten größere Anschaffungen oder Reparaturen anfallen, wirst du dir die Rechnungen hierfür ebenfalls mit deinen Mitbewohnern teilen müssen.

Eine eigene Wohnung hat natürlich besonders im Studentenalter seinen Reiz. Aber lass dir den Gedanken gut durch den Kopf gehen. Rechne alles am besten vorher genau durch. Die erste eigene Wohnung ist teuer. Finanziell gesehen, finden sich zu den Alternativen Wohngemeinschaft oder Elternhaus keinerlei Vorteile. Die Miete mit allen Neben- und Betriebskosten musst du alleine tragen.

Ebenso fallen die Kosten für den Internetvertrag auf dich zurück. Auch Versicherungen musst du selbst abschließen und bezahlen können.
Sollte es deine erste Wohnung sein, kommen auch die Kosten der Erstausstattung auf dich zu.

Der Nachteil im Vergleich zu Wohngemeinschaften oder dem Elternhaus ist, dass alles auf dich allein zurückfällt.

Lebensmittel, Reiniger und Elektrogeräte müssen alle von dir allein bezahlt werden.

Fazit

Solltest du während deines Studiums ausziehen wollen oder müssen, ist es ratsam, nebenbei zu arbeiten. Allein durch die Studienbeiträge und das Lernmaterial kommen Kosten von mehreren hundert Euro auf dich zu.
Wenn du auf ein wenig Privatsphäre verzichten kannst, ist es finanziell meist günstiger in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Hier werden die Kosten unter den Parteien geteilt.

Wenn dies für dich jedoch ausgeschlossen ist, solltest du deine Fixkosten für den Monat vorher durchrechnen. Auch die einmaligen Anschaffungskosten sollten berücksichtigt werden. Wenn du dir sicher bist, dies finanziell tragen zu können, steht der eigenen Wohnung nichts im Weg.

Am günstigsten ist das Studieren jedoch im Elternhaus. Du müsstest für die Beschaffung von deinem Lernmaterial aufkommen. Eventuell auch einen Abschlag an deine Eltern zahlen, sofern sie dies verlangen. Und natürlich ist der Semesterbeitrag auch unumgänglich. Jedoch würden dir viele Lebenserhaltungskosten entfallen.